Humbracht

Aufnahme ins Haus Limpurg 1427
Einheirat über Appenheimer
Hier erloschen 1837

Ev. u. kath. -- Das Geschlecht Humbracht verließ seine Heimatstadt Speyer während der Zunftkämpfe in der Mitte des 14. Jhs. Der Goldschmied Martin Humbracht (+ 1390/92) erwarb 1366 das Bürgerrecht von Frankfurt. Dessen Enkel Jacob gelangte durch Einheirat in die Familie Appenheimer 1427 ins Haus Limpurg.

Literatur:
Leopold Frhr. v. Zedlitz-Neukirch, Neues Preußisches Adels-Lexicon, 2. Band (Leipzig 1836) S. 459-466. -- Das Werk wurde "von einem Vereine von Gelehrten und Freunden der vaterländischen Geschichte" bearbeitet. Offensichtlich hat Joseph v. Humbracht (1802-1855), Herr auf Ober-Rengersdorf und Landesältester der Grafschaft Glatz, Enkel des Joseph (+ 1786, Joseph Heinrich v.Humbracht), den ausführlichen Beitrag "Humbracht" geliefert. Er wird im "Pränumeranten- und Subscribenten-Verzeichnis" (1. Band, S. IX) als "Baron von Humbracht auf Rengersdorf" aufgeführt.\footnote{Eine handschriftliche Abschrift des Artikels im Archiv Alten-Limpurg AL 1025.}
Adelslexikon, Bd. V (1984).

Abkürzungsverzeichnis