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Wedel

Aufnahme ins Haus Limpurg 1964
Einheirat 1963 v. Lersner

Ev. -- Aus Stormarn in Holstein stammendes Adelsgeschlecht, das hier seit der Mitte des 12. Jahrhunderts nachweisbar ist und seit der Mitte des 13. Jahrhunderts zu den Schlossgesessenen in Pommern gehört. Die Burg Kremzow bei Stargard wurde Mittelpunkt der Wedelschen Besitzungen ("Wedelsches Ländchen"'). Das Geschlecht hatte wesentlichen Anteil an der Kolonisation der Ostgebiete, ist weit verzweigt und war bis 1945 reich begütert. Stammvater der Grafen v. Wedel wurde Gustav Wilhelm Graf v. Jarlsberg, Baron Wedel.
Der erster Vertreter der Familie auf Alten-Limpurg ist Wedigo Graf Wedel.

Dänischer Grafenstand nach dem Recht der Erstgeburt für Gustav Wilhelm Baron Wedel (8.1.1684).
Preußischer Grafenstand für Anton Franz Baron Wedel (Berlin 21.1.1776).

Literatur:

[Carl Anton Wilhelm Graf v. Wedel], Geschichte der Grafen von Wedel zu Gödens und Evenburg in Ostfriesland (Hannover 1850).
Heinrich v. Wedel, Urkundenbuch zur Geschichte des schloßgesessenen Geschlechts der Grafen und Herren v. Wedel, 4 Bände (Leipzig 1886f.).
Heinrich v. Wedel, Geschichte des Schlossgesessenen Geschlechtes der Grafen und Herren v. Wedel (Leipzig 1894).
Danmarks Adels Aaarbog, 25. Jg. (1908).
Heinrich v. Wedel, Herkunft des Geschlechts v. Wedel (Berlin 1915).
Gesamtmatrikel des Geschlechts v. Wedel, 4. Aufl. (Pyritz 1931).
Dansk Biografisk Leksikon, 25. Band (Kopenhagen 1943).
Ludolf v. Wedel-Parlow, Die Wedel in acht Jahrhunderten (Würzburg 1951).
Wedigo Graf von Wedel-Gödens, Kleine Geschichte der Familie v. Wedel, in: Vaterland, 1975, S. 212f.
GHdA, Gräfl. Häuser, X (1981).

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Wappen Wedel

Wappen

(1684, 1776): Geviert und belegt mit goldenem Herzschild, darin ein Mannesrumpf in von Schwarz und Rot gespaltenem Gewand mit gleichfarbigem breitem Hut, umgeben von einer roten Radfelge mit 16 stumpfen Zacken (Variante des Stammwappens); 1 und 4 in Blau eine silberne Burg mit 2 Türmen und offenem Tor; 2 und 3 in Gold eine grüne Blätterkrone, durch die sieben (3 nach rechts, 4 nach links gekehrte) rote Fahnen in zwei Spitzen auslaufend mit silbernem Kreuz (Danebrog) an braunen Stangen mit silbernen Spitzen gesteckt sind. Helmzier: Der Mannesrumpf wie im Herzschild. Decken: schwarz-golden.

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